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WOODWARD MRA4 HighPROTECFeeder Protection No MOQ
Source: | Author:kongjiang | Published time: 2026-06-02 | 13 Views | 🔊 Click to read aloud ❚❚ | Share:
MRA4 HighPROTECFeeder Protection

Device Manual DOK-HB-MRA4E

Konzept dieses Referenzhanduches

Dieses Dokument beinhaltet alle Einstellwerte, Direktkommandos und Signale (Meldungen) des MRA4. Mit anderen Worten, es enthält alle Parameter und Werte, die in einer theoretisch voll ausgestatteten Gerätevariante des MRA4 verfügbar sind oder verfügbar gemacht werden können.

VORSICHT!

Es ist nicht die Absicht dieses Dokuments, die Parameter ausführlich zu erläutern oder gar konkrete Anwendungshinweise zu geben. Insofern stellt es keinen Ersatz für das (Benutzer-)Handbuch dar, Vielmehr findet sich hier zu jedem Eintrag nur ein kurzer Hilfetext.

Jedes HighPROTEC-Schutzgerät verarbeitet eine Vielzahl digitaler Werte und Signale verschiedener Typen. Je nach Typ verwendet diese Technische Dokumentation verschiedene Begriffe, z. B. „Einstellungen“ (bzw. „Parameter“ oder „Einstellparameter“) oder „Signale“ (bzw. „Meldungen“) oder „(Mess-)Werte“.

Eine detaillierte Beschreibung der im Gerät existierenden Datentypen befindet sich im Handbuch, insbesondere im Kapitel „Module, Parameter, Meldungen, Werte“.

Module

Die Firmware eines jeden HighPROTEC-Schutzgerätes kann man sich in verschiedene Funktionsblöcke, sogenannte „Module“, unterteilt denken. Zum Beispiel ist jede Schutzfunktion ein Modul. Eine der grundlegenden Ideen der HighPROTEC-Serie ist allerdings, dieses Modul-Konzept möglichst konsequent umzusetzen. Zum Beispiel geschieht auch die Berechnung von Statistikdaten in einem eigenen Modul namens »Statistik«, jedes SCADA-Protokoll ist ein Modul, die grundlegende Steuerfunktionalität von Schaltgeräten ist in einem Modul namens »Strg« implementiert, wobei aber spezielle Eigenschaften des Schaltgerätes in wieder einem weiteren Modul realisiert sind. Es gibt auch ein übergeordnetes »Schutz«-Modul, das mit allen Schutzmodulen interagiert.

Jeder Parameter, jeder Wert und jedes Signal ist also eindeutig einem Modul zugeordnet.

Man beachte allerdings, dass in den Dialogen zum Einstellen von Parametern (sowohl am Bedienfeld oder in der Bediensoftware Smart view) der Modulname oft weggelassen wird, weil er sowieso schon aus dem Menüzweig hervorgeht. Das heißt, die Parameter werden oft nur mit ihrem Namen aufgeführt, also einfach »Funktion« anstatt der vollständigen Schreibweise »I[1] . Funktion«. Dadurch werden die Dialoge natürlich übersichtlicher und es wird auf dem Gerätedisplay kein Platz unnötig verschenkt. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass die Schreibweise »Funktion« nur eine Abkürzung darstellt.

In diesem Referenzhandbuch wird jeder Parameter immer zusammen mit dem zugehörigen Modulnamen angegeben.

Viele Module, insbesondere Schutzfunktionen, existieren in mehreren Instanzen. Diese stehen völlig unabhängig voneinander zur Verfügung und sich gleich strukturiert. Wenn zum Beispiel eine Schutzfunktion in mehreren Schutzstufen konfiguriert werden soll, nimmt man für jede Stufe eine eigene Instanz des jeweiligen Schutzmoduls. Wenn mehrere Instanzen eines Schutzmoduls existieren, sind diese in eckigen Klammern durchnummeriert, zum Beispiel für den Phasenüberstromschutz: »

In diesem Referenzhandbuch gibt es zu jedem Modul ein eigenes Kapitel, und dort wird auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Instanzen angegeben. Die tabellierten Parameter werden dann allerdings nur für eine Instanz, z. B. »I[1]« aufgeführt, weil die anderen Instanzen sowieso identisch aussehen.

WOODWARD SEG WIC13PE

WOODWARD WIC12PE 81599989